Systemische Therapie

Wie funktioniert systemische Therapie?

Die systemische Betrachtungsweise ist zunächst in der systemischen Therapie/Psychotherapie entstanden. Später entwickelte sich daraus eine Technik, die in der Kinder- und Jugendhilfe Einzug erhielt, aber auch in der Wirtschaft und Politik ihre Anwendung findet (Coaching).

 

In der systemischen Therapie geht es nicht darum, herauszufinden weshalb ein „Problem“ entstanden ist und wie dieses Problem durch die davon betroffene Person gelöst werden könnte. Die Grundidee geht vielmehr dahin, zu überlegen, wie ein „Problem“ in einem sozialen System, in welches es eingebettet ist, Sinn macht. Also wird nicht die betroffene Person als problematisch gesehen, sondern als „Symptomträger“ eines sozialen Systems. Das soziale System ist im Umfeld der betroffenen Person zu suchen, wie beispielsweise in der Familie oder am Arbeitsplatz. 


Was heißt das für Sie?

Ich gehe davon aus, dass Sie sich selbst am besten kennen und somit „Experte in eigener Sache“ sind. Ich begleite Sie dabei, natürlich neugierig, jedoch stets einfühlsam und mit großer Wertschätzung, mit Hilfe Ihrer eigenen Ressourcen und Kompetenzen Lösungen zu finden. Die Arbeit mit Ihnen findet in einem geschützten Rahmen statt; Achtsamkeit, Behutsamkeit und Schweigepflicht sind dabei selbstverständlich.


Wann ist systemische Therapie ratsam?

  • depressive Verstimmung / Depression ( Müdigkeit, Lustlosigkeit, Freundlosigkeit, Antriebslosigkeit ...)
  • psychische oder soziale Faktoren bei somatischen Krankheiten
  • körperliche Schmerzen
  • Substanz- und Konsumstörungen, z. B. Essstörungen
  • Beziehungsprobleme in der Partnerschaft, Ehe oder Familie
  • Verhaltensauffällige Kinder
  • Arbeitslosigkeit
  • Unzufriedenheit im Beruf oder Erfolglosigkeit
  • Blockaden bei Prüfung-, Lern- und Leistungsstress
  • Aufarbeiten von negativ besetzten Emotionen wie Trauer, Wut, Neid, Schuld- und Schamgefühlen, Verlustangst oder auch Hilflosigkeit
  • Schwierigkeiten bei Entscheidungsprozessen
  • Schockerlebnisse z. B. nach Unfall/Tod
  • Lebenskrisen
  • Verwirklichung von persönlichen Lebenszielen

Wie können Sie aus der Therapie noch profitieren?

  • Sie bekommen ein Verständnis für die Situation und warum Sie sich in einer problematischen Konstellation befinden.
  • Sie werden sich Ihrer Ressourcen und Fähigkeiten wieder bewusster und können damit wieder etwas entspannter werden.
  • Sie eignen sich neue Denkweisen an und daraus resultierend auch neue Verhaltensmuster
  • Ihr Maß an Selbstfürsorge wird gesteigert und Sie können besser für sich einstehen, Grenzen setzen.
  • Sie aktivieren Ihre Selbstheilungskräfte und verbessern dadurch Ihr Selbstwertgefühl und damit auch Ihre Lebensqualität.
  • Es ist durchaus sinnvoll und förderlich, evtl. lange Wartezeiten auf einen Therapieplatz zu nutzen und in eigenfinanzierten Therapiestunden schon die ersten Schrittte tun.

Wie läuft eine Therapiesitzung ab?

Zu Beginn einer Sitzung wird eine Auftrags- bzw. Zielklärung erarbeitet. Ich möchte erfahren, wobei ich Ihnen hilfreich sein soll. Dabei entsteht auch ein erster Impuls, wohin die „Reise“ gehen kann, welche Techniken sich anbieten, um lösungs- und zielorientiert, neuen Handlungsspielraum zu eröffnen. Wie der „Weg“ genau aussieht, ergibt sich während dem Beratungsgespräch. Es hängt im Wesentlichen davon ab, was Sie an Wünschen und Voraussetzungen mitbringen. Sie bestimmen letztendlich den Weg, das Tempo – das Ziel.

 

In der systemische Therapie werden in der Regel nur wenige Sitzungen in Anspruch genommen. Manchmal braucht es nur eine Sitzung um im „Fluss“ zu bleiben, oder Sie gönnen sich eine längere Therapieeinheit, die Ihnen mehr Raum und damit Sicherheit bietet. Gerne können Sie die systemische Arbeit durch japanisches Heilströmen unterstützen. Das ist Ihre persönliche Entscheidung.


Kosten:

1 Stunde ( 60 Minuten) : 70,00 Euro*, Dauer je Sitzung zwischen 75 - 90 Minuten; berechnet wird jede angefangenen Viertelstunde.

 

* Keine Umsatzsteuer, Kleinunternehmerregelung nach § 19 UstG.